Champagner
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Katalog 2010

Champagner Ruinart: feine Perlen aus Reims

Das Champagner-Haus Ruinart wurde 1729 gegründet,
Das Champagner-Haus Ruinart wurde 1729 gegründet,
Der Gründer: Dom Thierry Ruinart.
Der Gründer: Dom Thierry Ruinart.
Die Kreidekeller: in den Höhlen hatten schon die Römer unterirdisch Kreide abgebaut. Hier herrschen beste Bedingungen für die optimale Reifung von Champagner.
Die Kreidekeller: in den Höhlen hatten schon die Römer unterirdisch Kreide abgebaut. Hier herrschen beste Bedingungen für die optimale Reifung von Champagner.

Wir stellen vor - die Quellen Ihres Genusses: Das erste und älteste Champagner-Haus ist Partner von Travel Charme

 

"Champagner von Ruinart gehören zur Champagner-Elite“, schwärmen Weinkenner und Genießer. Kein Wunder: Ruinart ist das erste und älteste Champagner-Haus, seine fast 300 Jahre alte Tradition spiegelt ein Stück europäischer Kulturgeschichte wider.

 

1729 wurde es gegründet, nachdem der französische König kurz zuvor ein Dekret erlassen hatte, das den Kaufleuten von Reims erlaubte, Wein in Flaschen zu verkaufen. Das brachte den Durchbruch für den Champagnerhandel. Die Familie Ruinart hatte sich bis Anfang des 18. Jahrhunderts vor allem dem Tuchhandel gewidmet. Nicolas Ruinart verlagerte 1729 den Schwerpunkt der Geschäfte auf die Herstellung und den Verkauf von Champagner, kaufte nach und nach erstklassige Weinlagen in den umliegenden Dörfern, von denen heute noch einige im Besitz des Hauses sind.

 

Ermutigt wurde er von seinem Onkel, Dom Thierry Ruinart, einem Benediktinermönch und Gelehrten, der in Paris lebte und am Hofe Louis des IV. verkehrte. Claude Ruinart (1732–1798) erkannte in den Höhlen der Region, in denen schon die Römer unterirdisch Kreide abgebaut hatten, beste Bedingungen für die optimale Reifung von Champagner: Sie bieten konstante Temperaturen, ein frisches, trockenes Klima, schwache Lichteinstrahlung und keinerlei Erschütterungen.

 

Damals erklärten ihn die meisten seiner Zeitgenossen für verrückt, als er einen Teil der Minen käuflich erwarb, ein Firmengebäude über den „Crayères“ errichte und den gesamten Betrieb dorthin verlegte, weit vor den Toren der Stadt Reims doch der Erfolg gab ihm recht. So folgten weitere Champagnerhäuser seinem Vorbild und ließen sich ebenfalls dort nieder. Das Betriebsgebäude von Ruinart wurde zwar im Ersten Weltkrieg zerstört, jedoch anschließend originalgetreu wieder aufgebaut.

 

Die Keller aber – mit ihren 25.000 Quadratmetern auf drei Ebenen – blieben stets unversehrt und leisten bis heute einen bedeutsamen Beitrag zum „Goût Ruinart“. Dieser besondere Geschmacksstil des Hauses ist das Vermächtnis einer langen Tradition. Dazu gehört auch, dass ausschließlich Champagner der Geschmacksrichtung „brut“ hergestellt werden. Die Philosophie dabei ist in allen Cuvées – auch bei den Rosé-Champagnern – der hohe Chardonnay-Anteil von
mindestens 40 Prozent.

 

Der Chardonnay ist von den drei in der Champagne klassifizierten Rebsorten die einzige weiße. „Er bringt uns eine herrliche Frische, viel Finesse, Eleganz, nicht zu vergessen die Langlebigkeit und ganz feine Perlen“, schwärmt Frederic Panaiotis, Kellerdirektor des Hauses, „braucht aber auch etwas mehr Zeit in seiner Entwicklung als zum Beispiel Pinot Meunier und Pinot Noir, was eine längere Hefelagerung und Reifezeit notwendig macht.“

 

Diese räumt man den Champagnern im Hause Ruinart gerne ein, wie die Qualität aller Cuvées belegt. Inzwischen gehört Champagne Ruinart zur renommierten Firmengruppe LVMH (Louis Vuitton – Moët Hennessy); Ruinart Präsident Stéphane Baschiera wie auch Thomas Hänle, Direktor Vertrieb und Marketing Deutschland, sehen sich der Tradition und dem „Goût Ruinart“ verpflichtet. Dazu gehört auch, dass dieser Champagner nur in ausgewählten Restaurants angeboten wird – wie in denen der Travel Charme Hotels & Resorts.

 

 

Die fünf Champagner von Ruinart

Frederic Panaiotis, Kellerdirektor des Champagner-Hauses Ruinart.
Frederic Panaiotis, Kellerdirektor des Champagner-Hauses Ruinart.
Dom Ruinart 1998: Ausschließlich Chardonnay-Trauben aus Grand Cru-Lagen der Côte des Blancs und der Montagne de Reims.
Dom Ruinart 1998: Ausschließlich Chardonnay-Trauben aus Grand Cru-Lagen der Côte des Blancs und der Montagne de Reims.

Ruinart Blanc de Blancs

100 % Premier Cru Chardonnay. Von großer Harmonie und Frische, lässt sich hervorragend als Aperitif genießen, perfekt zu Meeresfrüchten wie Austern sowie gegrillter Seezunge.

 

Ruinart Rosé

Cuvée aus 100 % Premier Crus der Rebsorten Chardonnay und Pinot Noir, davon 19 % als Rotwein ausgebaut. Harmonisch, fein, weich und rund; ideal als Aperitif am Abend. Harmoniert sehr gut mit
Gazpacho oder mit Sashimi von rotem Thunfisch.

 

‚R’ de Ruinart

Cuvée aus 100 % Premier Crus der Rebsorten Chardonnay und Pinot Noir. Große Lebendigkeit, harmonisch, rund. Ideal als Aperitif und zu leichten Fischgerichten.

 

Dom Ruinart 1998

Ausschließlich Chardonnay-Trauben aus Grand Cru-Lagen der Côte des Blancs und der Montagne de Reims. Frischer und cremiger Geschmack, fruchtige Aromen. Ideal als Aperitif und zu erlesenen Speisen wie Cocktail von Taschenkrebs und Grapefruit. In der japanischen Küche perfekt zu Tempura und Sashimi von Wolfsbarsch.

 

Dom Ruinart Rosé 1996

84 % Chardonnay aus Grand Cru-Lagen der Côte des Blancs und Montagne de Reims sowie 16 % Pinot Noir der Lagen Verzenay und Verzy, der als Rotwein ausgebaut wurde. Komplexer und eleganter Champagner mit großer Nachhaltigkeit. Hervorragend zu Hummer, Kalbsleber sowie zu gereiftem Gouda.

 

 

 

Tel. 01805 / 46 44 46 *

(aus Deutschland)

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