Wandern
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Wandern - Wandertouren, Schritt für Schritt zur Erholung

Wandern macht gesund und glücklich.
Wandern macht gesund und glücklich.

Ich kenne keinen Gedanken, der so schwer wäre, dass man ihn nicht beim Gehen los würde – schrieb der dänische Dichter Sören Kierkegaard.

 

Wie wahr: Alle Sorgen werden klein in der großen Natur. Man atmet kristallklare Luft und erblickt reine Harmonie. Wiesen, Wälder, dazu Wasser und ein weiter Horizont ziehen vorüber und ändern den Ausdruck – egal, ob an der Ostsee, im Harz oder am Achensee. Vor uns liegt nur der Weg, der uns weiter zu uns selbst führt.

 

Wandern macht gesund und glücklich: Körperliche Aktivität in der Natur reduziert die Stresshormone und regt die Produktion von Glückshormonen wie Endorphin und Serotonin an, das haben Forscher bewiesen. Das Herz-Kreislauf-System profitiert enorm von dem sanften, in den Bergen oder auf langen Strecken intensiverem Training. Auch das Gehirn tankt auf: Wandern wirkt wie eine Sauerstoffkur für die grauen Zellen, weil das Gehirn dabei besser durchblutet wird.

 

Man geht heute übrigens im Durchschnitt zwölf bis fünfzehn Kilometer, verteilt auf gut vier Stunden, sagt der renommierte Experte Dr. Rainer Brämer vom Deutschen Wanderinstitut in Marburg. Damit Sie nur noch die Wanderstiefel schnüren müssen, stellen wir Ihnen hier jeweils eine besonders reizvolle Wanderung an Destinationen der Travel Charme Hotels & Resorts vor und dazu ein paar nützliche Tipps und Insider-Tricks für die optimale Organisation Ihrer Lieblingsroute.

 

Know-How rund ums Wandern...

 

Wandertouren von der Ostsee bis Tirol:

Wandern auf dem Darß...

Wandern im Harz...

Wandern auf Rügen...

Wandern am Achensee in Tirol...

 

 

 

Know-how rund ums Wandern

 

Braucht man wirklich Stöcke zum Wandern?

Ja, höhenverstellbare Wanderstöcke, Teleskopstöcke genannt, sind vor allem auf anspruchsvollen Wegen und für Wanderer mit Gelenkproblemen gut. „Gerade beim Bergwandern helfen Stöcke, das Gleichgewicht zu halten, auf Geröll, Matsch, steilen Wegen oder wenn noch Schneereste liegen“, rät Karl Schrag, Leiter der Bergsportausbildung des Deutschen Alpenverein in München. Sinnvoll sind sie außerdem, wenn man Knie und Hüften schonen möchte: „Mit den Stöcken kann man einen Teil des Gewichts mit dem Oberkörper abfangen“, so der Experte.

 

Welchen Maßstab sollte eine Wanderkarte haben?

Am wanderfreundlichsten ist 1:50.000, besser 1:25.000, empfiehlt der Deutsche Wanderverband, aktuell und mit Höhenlinien. Das verrät trotzdem nicht, wie gut oder schwer der Weg wirklich ist: Checken Sie das an der Hotelrezeption, bei der Touristeninformation oder in Wanderbüchern.

 

Was sind die besten Energiespender für unterwegs?

Belegte Brote oder Brötchen aus vollem Korn, dazu ein knackiger Apfel, Birne oder Banane, Mohrrüben, Radieschen, Tomate, Gurke oder Paprika. Statt Müsliriegel, die unnötig Zucker und Fett enthalten, packen Sie lieber Trockenfrüchte und Nüsse ein. Verteilen Sie die Mahlzeiten auf
mehrere kleine statt wenige große Einheiten, damit der Körper seine Energie nicht in den Magen, sondern in die Muskeln schickt. Dazu mindestens ein Liter Wasser oder Apfelschorle pro Person, im Hochsommer oder für eine Tageswanderung deutlich mehr.

 

Wie kann man Blasen verhindern?

a) Ziehen Sie Wandersocken aus Gewebemischungen an, die gepolstert sind und Feuchtigkeit abtransportieren, dann reibt es weniger.

b) Cremen Sie die Füße an kritischen Stellen leicht mit Fußsalbe oder Vaseline ein, was die Zeitschrift Runner's World ambitionierten Läufern rät, kann Wanderern nur helfen.

c) Kleben Sie frühzeitig ein Blasenpflaster auf, um Schlimmeres zu verhüten.

d) Wie schon Muttern sagte: Schuhe müssen gründlich eingelaufen werden, auf mehreren kürzeren Strecken, auch in bergigem Gelände.

 

Wie lindert oder noch besser verhindert man einen Muskelkater?

Möglichkeit 1: In der Sauna, weil die Muskeln durch den Wechsel von Wärme und Kälte besser durchblutet werden. Der Stoffwechsel der Muskelzellen wird angeregt, was Muskelverspannungen löst und kleine Muskelläsionen heilt.

Möglichkeit 2: Mit einer Massage. Sie bringt die Muskeln in die optimale Balance zwischen Spannung und Entspannung, egal ob klassische Sportmassage oder ganzheitliche Körpermassage mit entspannenden Ölen. Gerade bei müden Füßen ist übrigens eine Fußreflexzonenmassage besonders angenehm.

 

Gibt es eine Check-Liste für die Wandertasche?

Ja. Als Tasche ideal ist ein kleiner Rucksack der 25- bis 30-Liter-Klasse, anatomisch geformt und mit gepolsterten Schultergurten. Wichtig ist ein so genanntes „Belüftungssystem“ – der Rucksack liegt dann nur mit einem Netz auf dem Rücken auf. Hinein gehören Regenschutz, Getränke, Snacks und ein kleiner Müllbeutel, damit die Natur unberührt bleibt. Die Wanderkarte, eventuell ein Handy, Personalausweis und Mehrzweckmesser. Sonnenschutz für Haut und Kopf, für Notfälle Schmerzmittel,
(Blasen-)Pflaster und Wunddesinfektion.

 

Mit welchen Schuhen läuft man am besten?

Schuhe müssen leicht und flexibel sein und trotzdem guten Halt geben. Der Sitz: fest in der Ferse, genügend Platz zwischen großem Zeh und Schuhspitze, dazu kommt eine griffige Sohle. Für kleine Touren reichen halbhohe Trekkingschuhe oder so genannte Trailrunner, ähnlich Turnschuhen, aber mit festerer Sohle. In den Bergen dagegen ist ein solider Wanderschuh nötig, der die Knöchel schützt.

 

Worauf muss man bei der Kleidung achten?

Manche Lieblingsstücke müssen leider zu Hause bleiben, zum Beispiel  Jeans, weil Sie schlecht trocknen, wenn sie einmal feucht sind. Auch dicke Wollpullover sind ungeeignet: schön warm, aber die Hitze staut sich am Körper! Trumpf sind atmungsaktive Stoffe und Fasern, die Feuchtigkeit vom Körper wegtransportieren, und die Anwendung des Zwiebelprinzips. Tragen Sie „Schalen“, die man je nach Wärme oder Kälte an- und ausziehen kann. Sonnenhut oder Mütze nicht vergessen.

 

Welches Gehtempo ist richtig?

Gemütliches Wandern sind etwa drei bis vier Kilometer pro Stunde, stramm unterwegs ist man mit fünf oder sechs Kilometer pro Stunde, Walker kommen auf sieben bis acht. Wandern als Gesundheitssport darf ruhig anstrengen, aber nicht überanstrengen. Die Faustregel: Sie dürfen beim Gehen etwas ins Schwitzen kommen, aber nicht ins Schnaufen oder außer Puste.

 

 

 

 

Wandern auf dem Darß: Waldesruhe und Meeresrauschen

Wir gehen davon aus, dass Sie den „schnellen“ Weg vom Hotel an den Strand schon gegangen sind. Deshalb kommt hier eine Variante, die viele Gesichter von Meer und Wald zeigt: das Nordufer, den Darßer Ort, den herrlichen Weststrand und natürlich den Darßer Urwald.

 

Vom Travel Charme Bernstein Prerow aus geht man zum sichelförmigen Nordstrand und wandert Richtung Westen. Genießen Sie den Blick aufs Wasser, gesäumt vom hellen Strand und dem hohen Uferwald.

 

Am Ottosee umrundet man das Hafenbecken des Nothafens und erreicht (rechts halten) den
Rundwanderweg Darßer Ort. Nun kommt ein Bohlenweg, und statt an der Ostsee entlang läuft man mitten durch ein schimmerndes Schilfmeer.

 

Rechts vom Weg liegt geologisch interessantes Gelände, erst gut 115 Jahre alt: Hier wächst die Küste jährlich einige Zentimeter ins Meer hinaus. Am Leuchtturm schließlich wartet die verdiente große Pause. Ausruhen, Essen, Trinken, und natürlich darf ein Rundblick vom Turm nicht fehlen.

 

Was nun folgt, ist das zweite Filetstück des Weges, eine etwa zwei Kilometer lange Strandwanderung am Weststrand. Der Höhepunkt ist das Zusammenspiel von Licht, wilden Wellen, herrlichem Stand und dem urwüchsigen Wald mit seinen einzigartigen Windflüchtern, die sich gegen den Wind stemmen.

 

Zurück Richtung Prerow kehrt man auf dem Mittelweg durch den Darßer Wald (der ersten Ausschilderung eines offiziellen Nationalpark-Weges am Strand folgen, Symbol Steilufer). Wer verlängern möchte, geht einen guten Kilometer weiter am Strand bis zum Langseerweg mit dem Windflüchter als Symbol (vor Prerow dann links aufs g-Gestell, Symbol Fisch, abbiegen und kurz darauf
rechts auf den Mittelweg zum Hotel).

 

Wer abkürzen möchte, geht gleich am Leuchtturm über den alten Leuchtturmweg zurück nach
Prerow oder nutzt einen der Wagen. Achtung: Wandern am Strand ist anstrengender als auf gewöhnlichen Wegen!

 

Die Tour ist ca. 15 km lang und in fünf Stunden zu bewältigen.

 

 

Wandern im Harz: Mythos Rosstrappe

Sagenhafte Aufstiegschancen bieten sich im wild-romantischen Bodetal. Die Landschaft zwischen Treseburg und Thale, Hexentanzplatz und Teufelsmauer gilt unter Wanderern als schönster Teil des Harzes.

 

Nach eindeutig messbaren Kriterien ist sie mit ihren 250 Meter hohen Granitfelsen jedenfalls das gewaltigste Felstal nördlich der Alpen. Sagen und Mythen umragten von alters her die dunklen Schluchten, und so haben wir als Ziel die legendäre Rosstrappe ausgewählt.

 

Die circa drei Kilometer lange Strecke startet am zentralen Wandertreff und führt uns zunächst durch den Friedenspark. Die Hubertusstraße einbiegend überqueren wir die gleichnamige Brücke und Insel, vorbei an der Talstation der Schwebebahn, wobei wir heroisch die Würstchenbude rechts liegen lassen.

 

Steil  wird nun der Aufstieg über den Präsidentenweg, der uns zum Aussichtspunkt Bülowshöhe und weiter in Richtung Süden zum Rosstrappfelsen führt. Die vorgeschichtliche Kult- und Opferstelle bietet auf 403 Metern einen großartigen Blick übers Tal und ist fester Bestandteil einer jeden Harzmythologie.

 

Mit etwas Fantasie erkennt man im Fels den Abdruck eines Pferdehufs. Die sogenannte Rosstrappe hinterließ bei einem waghalsigen Sprung der Schimmel einer Königstochter, welche sich nur dadurch den Nachstellungen eines gewaltigen Riesen entziehen konnte.

 

Trotz dieser sportlichen Höchstleistung wollen wir uns nicht wieder schnöde per pedes entfernen, sondern nutzen den Service des 10 Minuten entfernten Sessellifts, der uns in einer Zweipersonengondel ins Tal zurückbringt.

 

Während der viertelstündigen Abfahrt genießen wir das atemberaubende Panorama und fühlen
uns wie der König der Lüfte. 

 

Unser Hotel am Harz...

 

 

 

Wandern auf Rügen: rund ums Nordperd und weiter

Diese 24 km-Wanderung hat ihren Reiz, weil sie nie langweilig wird, und weil sie so harmlos anfängt: Man stapft hinter Göhren in den Buchenwald hinauf auf den Rundwanderweg um die Landzunge Nordperd, die tief in die Ostsee hineinragt.

 

Vom Kliff, das sich 60 Meter über dem Meeresspiegel erhebt, bieten sich phantastische Ausblicke auf den Buskam, den mit 40 Meter Umfang größten Findling vor der deutschen Ostseeküste, aber auch
bis zur Insel Usedom.

 

Wer dann hinter der Spitze des Nordperd hinunterklettert, kommt zu einer ganz anderen Küste, als er sie von der Strandseite gewohnt ist – rauher, urtümlicher und nicht direkt zum Bade einladend. Gerade noch beeindruckend wilde Natur auf der Landzunge, führt der Weg nun entlang schöner Wiesen in den Ort Lobbe.

 

Durch einen Kiefernwald und ein Naturschutzgebiet geht es weiter in das Dorf Gager, wo sich am Hafen Rast machen lässt. Von Gager führt ein zirka sechs Kilometer langer Rundwanderweg zuerst in das malerische Groß Zicker, wo Sie das Pfarrwitwenhaus von 1723 besichtigen können, eines der ältesten Gebäude auf Mönchgut.

 

Die Wanderung führt Sie weiter über den Zicker-Berg (66 Meter) über Hochweiden zum Bakenberg (66,5 Meter), den höchsten Punkt von Mönchgut, von dem Sie einen herrlichen Ausblick haben – über Hügel, tief eingeschnittene Buchten, Schafherden und Moore.

 

Vom Bakenberg geht es zurück nach Göhren. Wetten, dass Sie immer wieder auf diesen Wanderweg zurückkommen werden und jedes Mal wird es ein neues Erlebnis sein?!

 

 

Idealer Startpunkt: unser Wander Hotel auf Rügen direkt am Nordperd.

 

 

Wandern am Achensee in Tirol: Tunnelweg auf dem Karwendel

Um die Schönheit der Landschaft ganz zu genießen, sollte man im Gebirge hoch hinaus. Genau richtig für Bergliebhaber ist dafür der Panoramaweg auf den Karwendel, den auch Christian Altenberger, Direktor des Travel Charme Fürstenhaus Am Achensee, wärmstens empfiehlt.

 

„Um berggängig zu sein, sollten Sie halbhohe Wanderschuhe tragen. Wanderstöcke sind von Vorteil – die können Sie direkt bei uns im Hotel leihen“, rät der Hotelchef. Die Route: Vom Hotel läuft man zehn Minuten durch den Ort bis zur Talstation der Karwendel-Seilbahn und folgt dann für 500 Meter der Schotterstraße taleinwärts am Wandrand entlang, bis linker Hand der Abzweiger „Rodelhütte“ erscheint.

 

Nun folgt man dem Weg zirka 20 Minuten bis zur Rodelhütte, wo sich schon der erste fantastische Blick
über Pertisau und den Achensee eröffnet. Jetzt wird der Wandergenuss immer größer, denn kurz nach der Hütte verwandelt sich der Fahrweg in einen schmalen Wanderweg.

 

Auch die Aussicht gewinnt Schritt für Schritt, weil der Weg in Panoramalage um den kegelförmigen Zwölferkopf führt und herrlichste Tiefenblicke ins Achental bietet. Beeindruckend sind ebenfalls die kleinen Tunnel, die mühevoll mit der Hand aus dem Berg geschlagen wurden, um den Wanderweg sicher zu machen.

 

Nach einer Stunde Gehzeit gelangt man auf die Skipiste der Karwendel-Bahn, der man bis zur Bergstation folgt. Die Belohnung: Rast & Jause im Bergrestaurant mit Sonnenterrasse und ein unvergesslicher Blick.

 

Weil das Abwärtsgehen anstrengender für die Gelenke ist als der Aufstieg, empfehlen wir, oben noch eine Extra-Runde zu gehen und dann mit der Seilbahn ins Tal zu schweben. Ideal dafür ist der Rundweg zum Bärenkopf.

 

Er bringt ein 360-Grad-Bild der Alpen mit Einblicken ins Achental, Inntal, ins Zillertal mit dem Gletschergebiet, in den Karwendel und zurück zum Achensee – eine wunderbare Wanderung von etwa
1,5 Stunden.

 

mehr über Wandern am Achensee in Tirol...

 

Tel. 01805 / 46 44 46 *

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