


Über sie muß man flanieren, um richtig auf Rügen anzukommen: eine Promenade mit schönsten Bauten der Bäderarchitektur, der Landungsbrücke - und dem Kurhaus
Was wäre Rügen ohne Fürst Malte von Putbus? Auch das Jagdschloß Granitz ließ er 1837 bauen - ein Top-Ziel für einen Spaziergang z.B. vom Travel Charme Kurhaus Binz aus
Caspar David Friedrich machte sie weltberühmt: Die weißen Kreidefelsen von der Stubnitz bilden zusammen mit blauer Ostsee und grünen Buchenwäldern ein Traum-Motiv. Der kleinste Nationalpark Deutschlands - aber der einzige mit einer Steilküste aus Kreide über dem Meer.
Eine Landschaft, die die Seele streichelt. Sonnenuntergänge an wilden Stränden, frischer Sanddorn im Herbst: Wir verstehen, warum Einstein oder Gerhart Hauptmann schwärmten
Die nördlichste (und manchmal stürmischste) Spitze der Insel mit zwei berühmten Leuchttürmen: Mit Glück kann man bis zur dänischen Insel Møn sehen
Das heute eher seltene Flair einer klassischen Dampflok aus Großvaters Zeiten macht die Fahrt mit dem Rasenden Roland zu einer echten Attraktion. Eisenbahnromantik pur bei "rasendem" Tempo 25.
Furstenresidenz Putbus mit Theater, Marktplatz, Circus und Schlosspark
Fürst Malte hat es uns geschenkt, dieses klassizistische Kleinod im Süden der Insel. 1810 von Fürst Wilhelm Malte zu Putbus als jüngste Residenzstadt des Nordens mit italienischem Flair gegründet, trägt Putbus heute noch den Beinamen "Weiße Stadt" und Rosenstadt.
Diese Stadt ist keine mondäne Schönheit. Aber Sassnitz hat einen Hafen - und Europas längste Außenmole. Am Hafen kann man bummeln. Oder mit den Fischern rausfahren, um die Kreidefelsen vom Meer aus zu sehen oder um zu angeln. Oder man kauft sich gleich ein Fischbrötchen.
Natürlich geht sie da nicht unter, aber vom alten Fischerort Lohme sieht der Sonnenuntergang mit Kap Arkona als Kulisse doppelt reizvoll aus. Lohme hat einen kleinen Hafen und wenn man die Stufen dorthinunter steigt, stößt man vielleicht auf Peter Müller, auch Steinmüller genannt - und die versteinerte Vergangenheit Rügens.
Ob nun Groß Zicker oder Klein Zicker, nirgendwo auf Rügen gibt es geballter die typischen Rohrdach-, sprich Reetdachhäuser als auf der Halbinsel Mönchgut. Ideales, flaches Terrain für eine Radtour - mit einem idealen Ziel: Kliesows Reuse in Alt Reddevitz, wo Heidi und Thomas Kliesow des Radlers Durst mit hausgebrautem Bier stillen.
Wie sähe die Welt ohne Eingriffe des Menschen aus? Auf der knapp 94 Hektar großen Insel Vilm kann man es erahnen: 1527 fand dort der letzte große Holzeinschlag statt, seitdem blieb (fast) alles der Natur überlassen. Dreißig Besucher dürfen pro Tag auf die unbewohnte Insel, ein Ranger begleitet eine dreistündige Führung.
Wer noch mehr von Rügen sehen und erleben will, kann sich weitere Insider-Tipps von den Mitarbeitern der Rezeption unserer Hotels geben lassen.


