Heringsdorf: Moderner Luxus in historischer Umgebung
Auf dem Hotelgrundstück des Travel Charme Strandidyll stand einst die Villa Adelbert Delbrück, später als Bettenhaus "Franz Striemann" genutzt. Bild: www.baederarchitektur.de
Casino Heringsdorf: wagen Sie ein Spiel in historischem Ambiente.
Die Promenade von Heringsdorf: unter Kiefern und Buchen bis nach Ahlbeck und Bansin.
Heringsdorf erzählt Urlaubsgeschichte. Schon seit 175 Jahren reisen Gäste hierher, um die Schönheit Usedoms zu genießen. Heringsdorf gilt als Hauptort auf Usedom, der "Badewanne Berlins".
Diese Tradition hat herrliche Folgen für heutige Urlauber, denn: Man findet nicht nur wunderbaren Strand und viel Natur, sondern erlebt den Aufenthalt am Meer in einem historischen Seebad-Ensemble als einzigartiger Urlaubskulisse.
Heringsdorf ist Badekultur pur
Der Grund für die Entwicklung Heringsdorfs zum besonderen Reiseziel erscheint uns heute selbstverständlich: das erfrischende Bad im Meer. Doch die Badekultur musste Anfang des 19. Jahrhunderts erst erfunden werden. Man entdeckte, wie gesund und erholsam die Seeluft und Meerbäder sind. Also entstanden erste Badeanstalten und eine Hand voll Logierhäuser dazu. Dann ging alles ganz schnell. Der Urlaub am Wasser kam in Mode, und Heringsdorf entwickelte sich um 1875 zum nobelsten Seebad der Insel.
Man empfing Gäste, die in Berlin Rang und Namen hatten, allen voran die Kaiserliche Familie, aber auch Adel, Industrielle und Künstler. Viele bauten sich mediterran inspirierte Sommervillen, was Heringsdorf den Namen "Nizza des Nordens" eintrug.
Bäderarchitektur als historisches Erbe
Heute prägt das Erbe dieser Zeit Heringsdorf auf schönste Art und Weise: Die herrliche Architektur des Historismus grüßt Besucher auf Schritt und Tritt. Es ist ein Genuß, zwischen den prächtigen antiken Villen sowie dem alten, parkartigen Baumbestand zu flanieren. Sogar Heinrich Mann notierte, Heringsdorf bestehe nur aus Säulen. Das stilvoll moderne Gebäude unseres Travel Charme Strandidyll fügt sich elegant und behutsam ins Ortsbild ein und führt die Tradition des entspannten, stilvollen Urlaubs an der Ostsee auf moderne Weise fort.
Neben den schneeweißen Villen der Gründerzeit zeichnet Heringsdorf natürlich noch mehr aus:
- seine traumhafte Lage, direkt am Ostseestrand und eingebettet in uralte Kiefer- und Buchenwälder
- die mit 500 m längste Seebrücke Europas
- die einladende Strandpromenade, welche die drei Kaiserbäder Heringsdorf, Bansin und Ahlbeck miteinander verbindet
- im Ortskern kleine Straßen mit vielen Geschäften zum Bummeln und Flanieren
- viele erstklassige Restaurants mit kulinarischen Spezialitäten
Unser Hotel in Heringsdorf: Travel Charme Strandidyll Heringsdorf
Heringsdorfer Geschichte
Illustre Gäste: Heringsdorfer Prominenz
Heringsdorfer Geschichte
1820
Der preußische König Friedrich Wilhelm III. gibt dem Fischerort bei einem Besuch den Namen - Heringsdorf.
1825
Es entstehen erste Badeanstalten und Logierhäuser: Heringsdorf bezeichnet sich als Badeort.
1871 und 1872
Die Gebrüder Delbrück kaufen das Land, gründen eine Aktiengesellschaft und legen damit den Grundstein für die weitere Entwicklung von Heringsdorf.
1876
Die Bahnverbindung Berlin-Swinemünde wird eröffnet. Usedom wird schnell und einfach erreichbar.
1893
Die 500m lange Kaiser-Wilhelm-Seebrücke wird fertig gestellt, Heringsdorf entwickelt sich zum Publikumsmagneten. Die Brücke wird 60 Jahre später durch ein Feuer zerstört.
1894
Heringsdorf bekommt eine eigene Eisenbahnanbindung.
1900
Familienbäder entstehen - die Geschlechtertrennung beim Baden wird erstmals aufgehoben.
1925
Der Badeurlaub wird bürgerlich: Der Ostseeurlaub ist jetzt auch für den Mittelstand erschwinglich.
1927 und 1928
Rekordsommer für Usedom: Die Goldenen 20er bescheren den Kaiserbädern einen Besucheransturm, was sich Mitte der 30er wiederholt.
Ab 1950
Das Bad bleibt auch in der DDR ein bedeutender Ferienort und zählt schon 1951 wieder 19.265 Urlauber, bis 1989 steigt die Zahl auf 60.000 an.
1995
Die moderne Seebrücke, mit 508m die längste Kontinentaleuropas, wird errichtet.
1997
Heringsdorf erhält die Bezeichnung Seeheilbad. Die Tradition lebt wieder auf.
Prominenz in Heringsdorf - illustre Gäste
Auch die Prominenz der Jahrhundertwende wusste, wo es schön ist: Bei einem Spaziergang durch Heringsdorf können Sie heute auf kleinen Schildern an den Villen und Gästehäusern nachlesen, wo die berühmten Persönlichkeiten logierten.
Hier eine kleine Auswahl Ihrer nicht ganz unbekannten Miturlauber.
Philipp Otto Runge (1777-1810)
Unternahm von seinem Geburtsort Wolgast Ausflüge auf die Insel und fand Motive sowie Inspiration für beeindruckende Gemälde im Stil der deutschen Romantik.
Theodor Fontane (1819-1898)
Der große deutsche Schriftsteller verbrachte seine Kindheit in Swinemünde und kehrte 1863 wieder zu einem Aufenthalt nach Swinemünde und Heringsdorf zurück. Die Eindrücke verarbeitete er im Roman "Effi Briest".
Die Kaiserfamilie
Im so genannten Weißen Schloss nahm Kronprinzessin Victoria mit ihren Kindern 1866 Urlaubsquartier. Auch Kaiser Wilhelm II. weilte bis 1913 häufig in Heringsdorf.
Johann Strauß (1825-1899)
Der Komponist verbrachte mit Frau Adele und Stieftochter Alice 1889 in der "Villa Anna" einen sommerlichen Erholungsurlaub.
Lyonel Feininger (1871-1956)
Der berühmte New Yorker Maler fand während seiner Sommeraufenthalte n Heringsdorf von 1908 bis 1912 Grundmotive aus den Seebädern und dem Hinterland, die auch später in seinem Werk der klassischen Moderne auftauchen.
Kurt Tucholsky (1890-1935)
Erholte sich mit den Mitgliedern seines Berliner Kabaretts "Chat Noir" in den Sommern der Jahre 1920 und 1921 in Heringsdorf.
Maxim Gorki (1868-1936)
Der Autor entspannte sich 1922 von Mai bis September auf Anweisung der sowjetischen Regierung in der Heringsdorfer Villa Irmgard. Das Haus ist heute Gorki-Gedenkstätte und zugleich Museum für Literatur- und Regionalgeschichte. Der Besuch lohnt.
Heinrich Mann (1871-1950)
Weilte im Juli und August 1923 mit seiner Familie im heutigen Strandhotel.