Nature Watch Winter - Schneerosen am Fuße des Tennengebirges

Die perfekte Wanderung, um Werfenweng und die Umgebung zu erkunden.

  • Gebiet/Naturpark: Naturschutzgebiet Tennengebirge
  • Ausgangspunkt - Ziel: Travel Charme Bergresort Werfenweng
  • Gehzeit: 1:30 Std.
  • Gesamtdauer Nature Watch Führung: 3:00 Std.
  • Höhendifferenz: ca. 50 m
  • Strecke: ca. 4,5 km
  • Klassifizierung: leichte Wanderung
  • Wegbeschaffenheit: ebener Wanderweg und über Wiesen

Tour:

Die Schneeschuhwanderung beginnt direkt beim Bergresort Werfenweng und führt dem Bach entlang zum Wengsee. Über Wiesen und stets mit Ausblick geht es zum Orsteil Berghof, wo sich mit Ferngläsern allerlei Vögel in den Futterhäuschen beobachten lassen.

Am Waldrand entlang führt der Weg nahe einer Wildfütterung vorbei, wo reichlich Tierspuren zu finden sind. Der Parkplatz in Hinterfromm ist der Wendepunkt. Der Rückweg verläuft auf der anderen Seite des Baches über ebene Wiesen. 

Natur Highlights

Das kleine Bergdorf Werfenweng liegt auf 900 m Seehöhe. Im Norden thront das Tennengebirge mit Raucheck und Eiskogel, während im Westen der Hochkönig aufragt. Entstanden sind beide Gebirge vor hunderten Millionen Jahren am Grunde eines tropischen Meeres - aus Korallen und Algen. Typisch sind die schroffen Felsen mit Latschenbeständen bis fast zum Talboden herunter.

Im Wengbach tummeln sich die Larven von Eintags- und Köcherfliegen. Sie sind hervorragend an das Leben in klaren Gebirgsbächen angepasst.  Der Auwald am Wengsee bietet mit seinen Sträuchern den Vögeln auch im Winter Unterschlupf und Nahrung. Neben diversen Meisenarten sind auch Kleiber, Stieglitz und Girlitz zu sehen.

Bei der Wildfütterung lassen sich neben Fährten auch Losungen und Fraßspuren untersuchen. In der Dämmerung sind die Rehe, Hirsche und Hasen selbst zu beobachten. Schon im Februar sind die großen, weißen Blüten der Schneerose zu bewundern. Sie ist eine der ersten Futterpflanzen für Schmetterlinge und Bienen. Für Säugetiere ist sie stark giftig.

Der Mischwald im Westen des Wengerwinkels ist sehr artenreich. Buchen, Grau-Erlen, Birken, Eschen, Tannen, Fichten, Lärchen und Zirben lassen sich mit dem Fernglas auch auf große Distanz leicht unterscheiden. Vielleicht lässt sich auch eine der Gämsen blicken, die im Winter in tiefere Lage ziehen – oder gar ein Steinadler auf der Suche nach Fallwild.

Text und Bilder: Tourismusverband Werfenweng

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