Wandern im Harz rund um Wernigerode

Wandern im mystischen Harz. Foto: Nationalpark Harz / Wilfried Strömer.
Wandern im mystischen Harz. Foto: Nationalpark Harz / Wilfried Strömer.
Die weiten Ebene des Hochharz. Foto: Nationalpark Harz.
Die weiten Ebenen des Hochharz. Foto: Nationalpark Harz.
Die Sonnenklippe. Foto: Nationalpark Harz / Jürgen Steimecke.
Die Sonnenklippe. Foto: Nationalpark Harz / Jürgen Steimecke.

Klippen erobern: Schon Goethe haben sie begeistert: Die eigentümlichen Felstürme rund um den Brocken sind ganz besondere Wanderziele

Felsen, getürmt, in Gruppen oder als Solitäre - wenn man im Harz wandert, steht man oft unvermutet vor den hohen Blöcken und ist tief beeindruckt, so überraschend und eigenwillig geformt ragen sie aus dem Boden.

Einige dieser bis zu 20, 30 oder 40 Meter hohen Felstürme kann man sogar mit einer Leiter besteigen und wird mit einem fantastischen Blick über die Umgebung belohnt: Täler und Berge, Wälder und Wiesen, oft sieht man sogar besonders malerisch den Brocken in der Nähe oder Ferne. Die Klippen, wie die Steingebilde im Harz genannt werden, gehören neben dem Brockengipfel zu den schönsten Wanderzielen der Region. 

Doch wie sind die Bastionen und Mauern entstanden? Im Mittelalter glaubten die Menschen, der Teufel habe die Steine roh auf einen Haufen geworfen, daher etwa auch der Name der schroffen Teufelsmauer bei Blankenburg unweit von Wernigerode. Sogar Goethe, der als Bergbauminister für den Weimarer Hof ab 1777 das einst wichtigste Bergbaugebiet Deutschlands besuchte, hatte eine Theorie: Er meinte, es handelte sich bei den Steinen, oftmals aus festem Granit, um Meeresablagerungen. Damit lag er falsch, und doch hat er den Klippen einen guten Dienst geleistet, denn ihn beeindruckten die getürmten Felsbrocken so sehr, dass er sie als Kulisse für die Darstellung der Walpurgisnacht im "Faust" verwendete.

Erst kurz vor seinem Tod wechselte der Dichterfürst zu der Theorie, die heute noch Gültigkeit besitzt, wie Dr. Friedhart Knolle, Geologe und Experte vom Nationalpark Harz erklärt: "Der Harz besteht aus Sedimentgestein eines Meeres, das vor 300 Millionen Jahren aufgefaltet wurde. Doch die Klippen sind festeres Gestein, das im Kern des Gebirges bei dessen Erhebung schmolz und unterirdisch erstarrte, es drang nie als Lava an die Oberfläche."

Erst die großen Kräfte der Erosion legten die Felsen frei, die den abtragenden Kräften von Regen, Schnee und Kälte besser widerstanden als die umgebenden Ablagerungsgesteine. "Die berühmtesten Klippen findet man direkt um den Brocken und im Bodetal zwischen Thale und Treseburg", berichtet Dr. Friedhart Knolle - Grund genug, Ihnen die schönsten von Wernigerode aus einfach erreich- und erwanderbaren Felsformationen zu nennen.


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Die schönsten Klippenwanderungen nahe Wernigerode

Entlang der Steinernen Renne zum Ottofelsen

Das Gute liegt so nah: Man wandert vom Wernigeröder Ortsteil Hasserode oder ab dem Schmalspurhalt "Steinerne Renne" den wilden Oberlauf der Holtemme (hier Steinerne Renne genannt) entlang, vorbei am Fachwerk-Gasthof "Steinerne Renne". Das Tal zieht sich weiter bis zum 584 Meter hoch gelegenen Ottofelsen, benannt nach Fürst Otto zu Stolberg-Wernigerode. Der dicke Felsblock selbst, den man mit einer steilen Eisentreppe besteigen kann, thront massige 36 Meter über dem Grund.

Schnarcherklippen bei Schierke

Zwei eindrucksvolle Felstürme, die Wanderer mit einer großartigen Aussicht belohnen. Der kürzeste Weg führt von Schierke längs des Bachlaufs der Kalten Bode durch das eindrucksvolle Elendstal, gesäumt von großen Felsbrocken und mächtigen Gesteinsklippen. Die Schnarcherklippen verdanken ihren Namen übrigens dem Geräusch, das entsteht, wenn der Wind um sie pfeift.

Die Teufelsmauer bei Blankenburg

Am Stadtrand von Blankenburg zieht sich eine mehr als drei Kilometer lange, höchst eindrucksvolle Kette von Felsen bis Timmenrode und überragt noch die Baumwipfel entlang des Gesteinszugs. Auf einem Kammweg läuft man bei schönster Aussicht an den mauerartig geformten Klippen entlang. Am Anfang besonders beachtlich: die Formation der Großvaterklippen und das sogenannte Hamburger Wappen.

Feuersteinklippen und Ahrensklint

Diesen Rundwanderweg am Brocken findet man auf den Seiten des Nationalparkamts unter dem Stichwort "Wandern" in zwei Varianten. Beide führen am Doppelturm des Ahrensklint mit seinem fantastischen Rundumblick und an den rötlich gefärbten Feuersteinklippen vorbei.

Zeterklippen

Sie glänzen durch einen besonders schönen Blick zum Harzer Hauptberg Brocken, dessen Gipfel nur wenige Kilometer entfernt ist. Zu den Klippen wandert man entweder von Schierke aus oder vom Gasthaus Plessenburg.

Kästeklippen mit der Mausefalle

Etwa 30 Minuten per Auto von Wernigerode. Man erwandert den Aussichtspunkt Kästeklippen vom Romkerhaller Wasserfall oder von Bad Harzburg aus, vorbei an Formationen, allen voran der Mausefalle - dort thront ein riesiger runder Granit, nur von zwei anderen Steinen gehalten. Ein Balanceakt, denn man hat das Gefühl, als fiele die scheinbar fragile Formation einfach ein, würde nur eine Maus unter dem Felsen hindurch laufen.

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