Gourmetabend
Sie haben es gut

3. Trüffelabend im Travel Charme Am Jägertor

Der "3.Trüffelabend" im Travel Charme Hotel Am Jägertor findet am Samstag, 21. Februar 2009 statt (Inhalte und Preis werden noch bekannt gegeben).

 

"Kleine Stinker": Trüffelabend im Travel Charme Am Jägertor

Spaß beim Geruchstest: (von links) Weinhändler Volker Schröder, Chefkoch Steffen Schwarz und Direktorin Antje Märker sind in Vorfreude auf das 7-Gänge-Trüffelmenü (Foto: Heidi Diehl)
Spaß beim Geruchstest: (von links) Weinhändler Volker Schröder, Chefkoch Steffen Schwarz und Direktorin Antje Märker sind in Vorfreude auf das 7-Gänge-Trüffelmenü (Foto: Heidi Diehl)

Rückblick: Zweiter Trüffelabend im Travel Charme Am Jägertor am 23. Februar 2008


Am 23. Februar 2008 fand unser 2. Trüffelabend statt.

In unserem Restaurant „Giglio rosso“ kamen Feinschmecker am 23. Februar 2008 besonders auf ihre Kosten: Nach einem Glas Champagner mit Austern begann ein Abend der besonderen Art. Unser Küchenchef Steffen Schwarz stellte in einem eigens kreierten Menü aus sieben Gängen die beliebtesten der über 200 Trüffelarten vor, begleitet von korrespondierenden Weinen.

 

 

Das Menü des 2. Trüffelabends... 

 

 

Im Februar 2009 wird der dann nunmehr 3. Trüffelabend stattfinden.

Wir freuen uns auf Ihre Reservierung und Ihren Besuch!

 

 

Rückblick zum ersten Trüffelabend

Begeisterung über die "Kleinen Stinker": erster Gourmetabend im Travel Charme Hotel Am Jägertor steht ganz im Zeichen unterschiedlicher Trüffelsorten

 

Von Heidi Diehl für die AHGZ

 
POTSDAM. Ein bisschen enttäuscht waren die Gäste schon, als ihnen Chefkoch Steffen Schwarz den Himalaja-Trüffel unter die Nase hielt. „Der riecht ja nach gar nichts.“ Eine ältere Dame äußerte laut, was die anderen Umstehenden nur dachten.

 

Die 72-Jährige war extra aus Berlin angereist, um den ersten Gourmetabend von Steffen Schwarz im Travel Charme Hotel Am Jägertor in Potsdam mitzuerleben. Der Koch, der seit Oktober die Geschicke der weißen Brigade des Hauses lenkt, hatte am 23. Februar zum exklusiven 7-Gänge-Trüffelmenü eingeladen.

 

Doch die Enttäuschung über die erste Geruchsprobe hielt nicht lange an. Wie sich schnell herausstellte, war dieser Einstieg von dem 31-jährigen Schwarz wohl überlegt. Denn er wollte zeigen, dass Trüffel nicht gleich Trüffel ist. Und dass die unterschiedlichen Sorten in der Küche auch ganz verschieden eingesetzt werden können und müssen, um ihr volles Aroma zu entwickeln. So passte der fast geruchlose Pilz dann hervorragend zum ersten Gang, einer Gallantine von der Etouffe Taube und Gänseleber auf Sherrycreme mit getrüffeltem Feldsalat. Mit seinem etwas erdigen Geschmack zeigte der „Himalaja“, dass er die Gaumen des Publikums dann doch erfreuen konnte.

 

Da wirkte der Bianchetti, auch als „Kleiner Stinker“ bekannt, dann doch dominanter. „So habe ich mir Trüffelgeruch vorgestellt“, rief ein Gast begeistert, als er seine Nase an die weiße Frühlingstrüffel gehalten hatte. In der Lasagne von Langustini und Jakobsmuscheln mit weißem Trüffelschaum und im Bonbon von hausgemachter Blutwurst mit kandierten Apfelspalten auf Trüffel-Petersilienpüree entfaltete der Pilz dann auch sein ganzes Aroma.

 

Dritter im Bunde war der Perigord-Trüffel, schwarz und würzig im Geruch und ein hervorragender Begleiter zum Duett von Kaninchen und Kalbsfilet mit Spätburgundersauce, Zwiebelmarmelade und Kartoffelblini.

 

Zwischen den Gerichten erzählte der junge Koch Geschichten und Schnorren aus der Welt des Trüffels. Und Volker Schröder, Weinhändler der Travel Charme Gruppe, der gemeinsam mit dem Koch und Restaurantleiterin Petra Beck die korrespondierenden Weine für das Menü ausgesucht hatte, nutzte die lockere Atmosphäre des Abends, um in unterhaltsamer Weise Wissenswertes über den Wein zu erzählen.

 

Der Trüffelabend soll der Einstieg zu einer künftigen Reihe von Gourmetveranstaltungen im Hotel Am Jägertor werden. Darunter versteht Schwarz nicht nur exklusives Essen, sondern er denkt auch an die Gründung eines Kochklubs. Mitglieder können dann selbst aktiv werden – beispielsweise einen Teil der Zutaten gemeinsam mit dem Koch sammeln gehen, gemeinsam kochen und gemeinsam essen. Angefangen hat er bereits mit Kochkursen. Der 31-Jährige, der aus Burg bei Magdeburg stammt und schon ein paar Jahre Seeluft geschnuppert hat – erst auf der „Arkona“, dann auf der Insel Usedom – besitzt eine Vorliebe für all die Genüsse, die die Oma noch kannte, und die heute längst vergessen sind. Dazu gehören einfache Sachen wie Tannenspitzenlikör oder schwarze Nüsse, die die Gäste des Trüffelabends auch probierten.  

Heidi Diehl

 

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