Interview mit dem Küchenchef Enrico Graf zum GreenGusto®-Konzept

Küchenchef im Travel Charme Strandidyll Heringsdorf: Enrico Graf

Herr Graf, schmeckt Urlaub nach 4 Jahren "kochen nach GreenGusto®-Konzept auf Usedom, jetzt noch besser?

Auf jeden Fall authentischer, ursprünglicher, einzigartiger. Als wir im Jahr 2009 begannen, unser neues GreenGusto® Genusskonzept zu verwirklichen, fragten manche Gäste, was denn anders werde. Genuss und gesunde Ernährung, Kreativität und Raffinesse in der Küche hätten schließlich im Strandidyll Heringsdorf schon immer eine große Rolle gespielt.

Aber dann schmeckten sie den Unterschied, als mehr frische regionale Produkte aus nachhaltiger oder biologischer Produktion beim Frühstück oder abends beim Dinner auf den Tisch kamen. Ob Deichkäse vom Hof Backensholz oder saftiges Filet vom Havelländer Apfelschwein – zwei Beispiele für Gaumenfreuden, die Urlaub bei uns noch schmackhafter machen.

Konnten Sie das Angebot mit regionalen Partnern ausbauen?

Unser Genusskonzept hat auch in der Region etwas bewegt, unser Lieferanten-Netz wächst. Ein Beispiel: delikaten Käse aus Schafs- und Kuhmilch beziehen wir inzwischen u.a. von der Bio-Käserei Ostseeländer, die eine Zeitlang ihre Molke nicht nutzte. Dann kam die Idee einer gesunden Apfelmolke, die Sie heute bei uns trinken können.

Mit dem Honig des jungen Imkers Simon Reich aus Müggenwalde holen wir uns das besondere Blütenaroma der Vorpommerschen Boddenlandschaft auf den Tisch. Es wird leichter, saisonal frische Zutaten in hoher Qualität zu bekommen, weil auch bei Produzenten das Bewusstsein für schonende Landwirtschaft, artgerechte Tierhaltung, für den Verzicht auf Zusatzstoffe und Konservierungsmittel zunimmt.

Prägt GreenGusto® inzwischen das gesamte gastronomische Konzept des Strandidylls?


Der Grundgedanke, hohe unverfälschte Qualität aus verantwortlicher Produktion, also gesunden Genuss mit gutem Gewissen zu bieten, gilt natürlich für alle Bereiche. Vor kurzem hat eine Kollegin, die für das Frühstück verantwortlich ist, in Nicaragua die Mama Mina Plantagen besucht, von denen die Bohnen für unseren Kaffee stammen – um zu erleben, wie dort Kaffee nachhaltig und mit sozialer Verantwortung angebaut wird.

Und wir achten auch bei unseren Weinen darauf, dass nicht nur das Bukett, sondern auch die Herkunft stimmt. So beziehen wir aus Rheinhessen Weine vom ältesten Bioweingut Deutschlands, auf dem Stefan Sander in dritter Generation frische moderne Weine ausbaut.

Herr Graf, vielen Dank für das Gespräch.

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