Die Azubis von Travel Charme

Hotelfachleute sorgen dafür, dass die Abläufe im Hotel funktionieren

Ob in den Bergen oder am Ostseestrand – es muss Spaß machen, dort zu arbeiten, wo andere ihren Urlaub verbringen. Wer sich an seinem Urlaubsort so richtig wohlfühlt, hat es vor allem den Menschen zu verdanken, die im Hintergrund wirken. „Das positive Feedback von den Gästen ist das ­Schönste“, sagt Alessia Pellegrini, die sich im ­Travel Charme Ifen ­Hotel im Kleinwalsertal derzeit zur Hotel- und Gastgewerbeassistentin ausbilden lässt. So heißt der in Deutschland als „Hotelfachfrau“ bekannte Ausbildungsberuf in Österreich. Drei ­Jahre dauert die Ausbildung in der Regel. Bei entsprechender Vorbildung kann sie sich verkürzen. Die Ausbildung ist dual: Der praktische Teil ­erfolgt im ­Betrieb, also im Hotel, die Berufs­schule vermittelt die Theorie – als Blockunterricht oder an einem bis zwei Tagen in der Woche.

Die Alleskönner

Voraussetzung für den Beruf ist der Mittlere Schulabschluss (MSA). Viele Azubis haben auch die Fachhochschulreife oder das Abitur erworben. Hotelfachleute sind Allrounder. Sie kennen sich in allen Abteilungen aus und beherrschen mindestens eine Fremdsprache. Die Betreuung der ­Gäste macht den Großteil ihrer Arbeit aus. Spaß am Umgang mit Menschen ist daher ein Muss. Sie haben darauf zu achten, dass es den Gästen an nichts mangelt. Vom Housekeeping, der Reinigung der Gästezimmer bis zur Zubereitung der Speisen in der Küche sind sie zu allem in der Lage. „Es hat mich überrascht, wie wichtig all die Kleinigkeiten sind und wie viel sie im Gesamtbild ausmachen können“, sagt Kim Bornscheid, die derzeit im ­Travel Charme Hotel Gothisches Haus in Wernigerode ihre Ausbildung absolviert.
Im Restaurant servieren sie Gerichte und geben Empfehlungen zur Weinauswahl. Sie sorgen für einen reibungslosen Check-in und bedienen die Buchungs-Software. Auch wenn gerade drei Aufgaben gleichzeitig anstehen, behalten Hotelfachleute einen kühlen Kopf. Im Büro kümmern sie sich um Buchhaltung und Personalwesen.
Jeder Tag bringt andere Aufgaben. Langeweile? Gibt es nicht. „Ich freue mich jeden Tag auf die Arbeit, jeden Tag gibt es etwas zu lachen“, sagt Markus Geppert, Azubi im Travel Charme Strandhotel Bansin. Und die Travel Charme Hotels & Resorts freuen sich, so engagierte Auszubildende zu haben.

Kim Bornscheid

Nach dem Fachabitur in Bonn begann Kim Bornscheid ein Studium im Fach Tourismusmanagement an der Hochschule Harz in Wernigerode. Der Wunsch nach einer klassischen Aus­bildung war jedoch stärker – und im Harz wollte sie gerne bleiben. Daher bewarb Kim sich im Travel Charme Gothisches Haus in Wernigerode. Dort absolviert die 24-Jährige derzeit ihr zweites Ausbildungsjahr.

Markus Geppert

In der Realschule in Leipzig absolvierte Markus Geppert seinen Mittleren Schulabschluss (MSA). Vorübergehend ar­beitete er in einer Augenklinik an der Uniklinik Leipzig. Der Umgang mit anderen Menschen war ihm besonders wichtig. „Schon als Kind habe ich gerne auf Hochzeiten Getränke serviert“, sagt er. So beschloss Markus, Hotelfachmann zu werden. Inzwischen lernt der 18-Jährige im ersten Ausbildungsjahr im Travel Charme Strandhotel Bansin auf Usedom.

Alessia Pellegrini

Nach Beendigung ihrer obligatorischen Schulzeit hat Alessia Pellegrini zunächst eine kaufmännische Ausbildung beim eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten begonnen – und nach drei Semestern wieder abgebrochen. „Mir fehlte dort der soziale Kontakt“, sagt die 21-Jährige. Sie orientierte sich um: Im Travel Charme Ifen Hotel im Kleinwalsertal begann sie ihre Ausbildung zur Hotel- und Gastgewerbeassistentin. Nächstes Jahr im Mai wird die gebürtige Schweizerin dort ihre Aus­bildung abschließen. Danach möchte sie sich beruflich weiterbilden.

 

Text: Kirsten Niemann

Foto: unsplash / Nicolas Schlebitz (1), Travel Charme (3)