In die Pedale, fertig, los!

Radwandern macht einfach Spaß – und hält fit. Tatsächlich lässt sich eine Urlaubsregion am schönsten mit dem Fahrrad erkunden. Pünktlich zum 1. Mai-Feiertag leitet die Ferieninsel Usedom ihre Fahrradsaison ein. Vom 1. bis 6. Mai haben alle die Qual der Wahl: Neun leichte und drei mittelschwere Strecken führen durch die herrliche Landschaft zwischen Ostsee und Achterwasser.

12 geführte Radtouren durch Usedom

Das große Anradeln erfolgt am 1. Mai von den vier Bernsteinbädern aus: Von Zempin aus führt eine Tour über Koserow und Ückeritz zum Loddiner Hafen. Im Strandpavillon des Campingplatzes in Stubbenfelde – der übrigens in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen feiert – können die Radler sich mit Kaffee und Kuchen stärken. Am Promenadenplatz in Kölpinsee endet der Ausflug mit Live-Musik und einem kleinen Imbiss.

Durch Natur und Salzwiesen

Für den 2. Mai werden gleich vier Touren angeboten. Eine Strecke führt von Trassenheide durch die urwüchsige Natur und die Salzwiesen bis nach Peenemünde. Eine andere Gruppe fährt von der Seebrücke Ahlbeck in das Usedomer Hinterland. In Koserow startet ein Radausflug mit einem Naturpark-Ranger zum Naturschutzgebiet Wockninsee. Vom Ostseebad Zinnowitz aus geht eine Radwanderung über Netzelkow und Lütow ins Naturschutzgebiet „Südspitze Gnitz“.

Von Usedom zum Seebad Misdroy

Aber auch an den anderen Tagen kommen Fahrradfahrer herum: Was ist ein Besuch der Insel Usedom schon ohne einen Abstecher nach Wollin auf der polnischen Seite? Dort wartet ein großer Naturpark darauf, erkundet zu werden. Entdecken Sie auch das quirlige Seebad Misdroy!

Die romantische Seite von Usedom

Sportliche Radler finden am 5. Mai eine Herausforderung: Von Zinnowitz bis zum Fischerdorf Freest auf dem vorpommerschen Festland führt eine besonders schöne Tour. Mehr als 50 Kilometer misst die Route, wenn beide Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Wer nach der Hälfte der Strecke schlapp macht, kann sich auf dem Rückweg ein wenig ausruhen und von Freest bis Peenemünde die Fähre nehmen.

Text: Kirsten Niemann

Foto: Roy von Elbberg