Kennst du diesen kribbelnden Moment, wenn du ein altes Fotoalbum öffnest und all die Geräusche, Gerüche und Gefühle zurückkommen? Dich geradewegs in die Vergangenheit transportieren, in einen Moment für die Ewigkeit. Fotos helfen uns dabei, kleine und große Augenblicke festzuhalten, Glück zu konservieren und mit anderen zu teilen, selbst wenn sie nicht dabei waren. Besonders an die schönsten Urlaubstage wollen wir uns für immer erinnern – wie du das Beste aus deinen Fotografien herausholst, zeigen wir dir in diesem Blogpost.

1. Reize die Qualität aus

Heutzutage haben wir unser Smartphone immer zur Hand – es ist das perfekte Gerät, um schnell Schnappschüsse zu machen und so Lieblingsmomente mit nach Hause zu nehmen. Wegen des kleinen Aufnahmesensors kommen Handykameras allerdings schnell an ihre Grenzen. Vor allem, wenn du die Fotos später nicht nur auf dem Mobilgerät anschauen willst, solltest du vor der Aufnahme im Menü der Kamera-App die höchstmögliche Auflösung wählen. Den digitalen Zoom solltest du dagegen eher selten verwenden, denn er vergrößert zwar den Bildausschnitt, schadet aber häufig der Bildqualität.

2. Stürze dich mitten ins Geschehen

Ein Leitspruch unter Profifotografen lautet: „Wenn deine Bilder nicht gut genug sind, warst du nicht nah genug dran.“ Positioniere dich beim Fotografieren also so, dass dein Hauptmotiv gut im Bild zu erkennen ist. Bei Personen wirkt eine Aufnahme aus einer Distanz von einem bis zwei Metern häufig lebendiger als ein Ganzkörperfoto.

3. Finde die perfekte Belichtung

Das Licht ist die absolute Geheimwaffe beim Fotografieren. Umso wichtiger ist es, dass du die richtige Beleuchtung findest. Besonders in den frühen Morgenstunden, wenn die Sonne noch nicht so hart ist, entstehen tolle Fotos. Aber auch abends wenn die Sonne untergeht, zur sogenannten „Golden Hour“, entstehen Fotos zum Träumen. Tagsüber gilt: Halbschatten oder ein bedeckter Himmel sorgen für schattenfreies, schmeichelhaftes Licht. Direkte Mittagssonne hingegen sorgt eher für dunkle Schatten und zusammengekniffene Augen. Übrigens: Der Blitz ist nicht nur nachts oder in dunklen Räumen nützlich. Auch bei Gegenlicht, wenn sich die Sonne, ein ­Fenster mit Tageslicht oder eine große Lampe hinter dem Motiv befinden, kann er den Vordergrund ausreichend beleuchten.

4. Setze dein Motiv in Szene

Schnappschüsse mit unbedachter Bildaufteilung wirken oft uninteressant. Mit dem einblendbaren Gitter­netz, das den Bildschirm in Drittel unterteilt, lässt sich das leicht vermeiden. Legt man das Hauptmotiv, etwa die Augen einer Person oder einen Baum im Rapsfeld, in eine der Schnittstellen, wirkt das Bild viel dynamischer als mittig fotografiert. Zudem sollten Vorder- und Hintergrund eine interessante Struktur bieten, ohne vom Motiv abzulenken. Das können am Strand zum Beispiel Sandlinien oder Wolken sein, auf dem Land Straßen, Flüsse oder Berge, die den Blick des Betrachters dezent zum Hauptmotiv ­lenken.

5. Fertig mit dem Shooting? Präsentiere deine Fotos!

Fotobücher, die man am Computer selbst gestalten und sich bequem nach Hause schicken lassen kann, sind nicht nur ideal, um sie als Album für Erinnerungsfotos vom Familienfest oder für Urlaubsschnappschüsse zu nutzen. Man kann damit auch ein schickes Coffee-Table-Book mit den schönsten Landschafts-, Tier- oder Architekturmotiven erstellen und griffbereit für die Gäste hinlegen.

Also – schnapp dir die Kamera und stürze dich raus in die Natur! Auf dass du die schönsten Motive einfängst und mit unvergesslichen Erinnerungen zurückkehrst.