Das Travel Charme Ostseehotel Kühlungsborn ist um eine regionale Spezialität reicher:

Seinen Honig fürs Frühstücksbuffet bezieht es jetzt vom Rostocker Imkerbetrieb „Honigprinz“, der seine Bienenvölker in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Thüringen den Nektar unterschiedlicher Trachten sammeln lässt. „Honigprinz“ handelt nicht nur mit seinem biozertifizierten Honig, sondern betreibt nachhaltige Projekte für Wildbienen und andere Insekten – die Inhaber Ronald, Silvio und Sven Ueberschär stellen zum Beispiel Insektenhotels in Kindergärten und Schulen auf. Außerdem säen die drei Brüder Wiesenblumensamen aus. Über 20 000 Quadratmeter Blühfläche entstehen so jedes Jahr. Das Travel Charme Ostseehotel unterstützt dieses Engagement im Rahmen einer Bienenpatenschaft und erhält dafür Honig, den Gäste auch kaufen und als kulinarisches Souvenir mit nach Hause nehmen können. Zu den Sorten zählen unter anderen eine cremig-milde Frühtracht namens „Schatzkiste“ und der „Freibeuter“, ein fruchtiger Honig von den Blüten der Lindenalleen in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg.

Bienen sichern uns unsere Nahrung…

– jeder Hobbygärtner kann etwas zum Erhalt der Insekten beitragen

Bienen genießen einen guten Ruf als nützliche Insekten. Schließlich liefern sie uns köstlichen Honig fürs Frühstücksbrötchen. Doch darüber hinaus übernehmen sie eine Aufgabe in der Pflanzenwelt, die sie für den Menschen unentbehrlich macht: Viele Nutz- und Futterpflanzen können nur geerntet werden, weil Bienen sie bestäuben.

Die Tiere arbeiten in großer Präzision zusammen. Obwohl in einem Bienenstock bis zu 60 000 Bewohner – also ungefähr so viele wie Stralsund hat – auf engstem Raum zusammenleben, herrscht unter ihnen eine verblüffende Eintracht. Ob Bienenkönigin, Drohnen oder Arbeiterinnen – jedes Mitglied eines Bienenstaates weiß, was es zu tun hat. Bei den Honigbienen, die man in der Natur von Blüte zu Blüte fliegen sieht, handelt es sich meistens um Arbeiterinnen, die im Alter von drei Wochen ausschwirren, um Nektar und Pollen zu sammeln und Honig zu produzieren.

Hummeln brauchen früh Nahrung

Allein in Deutschland leben 560 Bienenarten, doch viele sind stark bedroht, weil ihre Lebensräume kleiner werden. Jeder, der einen Balkon oder Garten hat, kann durch seine Pflanzenwahl etwas dagegen tun. Frühblüher wie Schneeglöckchen, Krokusse, Narzissen und Blausterne versorgen Hummeln mit dem ersten Nektar des Jahres. Grundsätzlich sollte man immer die einfachen Sorten gegenüber denen mit gefüllten Blüten vorziehen, denn das erleichtert den Insekten den Zugang zu Nektar und Pollen.

Text: Kirsten Niemann

Bienen fliegen gern Lavendel an. Bild: fotolia

Bienen fliegen gern Lavendel an. Bild: fotolia

Die Sorten

Blütenhonig entsteht aus dem Blütennektar. Sein Geschmack ist abhängig von den aufgesuchten Pflanzen. Lieblich ist der Sommerhonig. Er wird aus dem Nektar verschiedener Wiesen- und Waldblüten gewonnen. Honigtau- oder Waldhonig sammeln die Bienen von Bäumen. Er ist deshalb eher dunkel und kräftig im Geschmack.

Qualität

Sortenrein sind Honige, wenn die Bienenernte mindestens zu 60 Prozent aus einer Pflanzenart stammt. Mischhonig wird aus verschiedensten Blütenmischungen gewonnen.

Ein Imker bei der Arbeit mit einer Wabe.

Ein Imker bei der Arbeit mit einer Wabe.

Lagerung

Obwohl Honig fast unbegrenzt haltbar ist, besitzt er licht- und wärmeempfindliche Bestandteile. Er sollte deshalb kühl und dunkel gelagert werden. Oft wird Honig nach einer Weile fest. Das ist kein Qualitätsverlust. Um den Honig wieder geschmeidiger zu machen, erwärmt man ihn im Wasserbad bei etwa 40 Grad.

Auf den Geschmack gekommen? Besuchen Sie uns im Travel Charme Ostseehotel Kühlungsborn und kosten Sie von dieser süßen Versuchung.