Um gleich die Neujahrsmotivation zu nutzen und etwas mehr Achtsamkeit in deinen Alltag zu bringen, haben wir einen tollen Tipp: Journaling. 

Journaling ist das neue Geheimrezept der Achtsamen und bewusst Lebenden. Es ist der so simple Weg zu mehr Aufmerksamkeit, Reflektion und Dankbarkeit. 15 Minuten Bewegung am Tag für den Körper und 15 Minuten Journaling am Tag als Geschenk für die Seele, das ist das Konzept.

Quasi der beste Ratschlag für all die chaotischen Lebenssituationen, die Ich-weiß-nicht-weiter’s, den kleinen und großen Frust und den Urlaubs-Entzug. Tinte als Therapie und Papier als Psychiater.

Doch wie funktioniert es? Die Angst vor der weißen Seite ist häufig so groß, dass wir uns gar nicht trauen zu beginnen, keine Worte finden. Deswegen hier zwei Einsteigertipps für Beginner!

Einsteigertipp #1: Automatisches Schreiben

Nimm dir ein Notizbuch, einen ruhigen Moment und einen Stift. Stell einen Timer auf 20 Minuten, leg dein Handy zur Seite und beginn einfach zu schreiben, egal was, Hauptsache der Stift hört nicht auf zu schreiben bis der Timer klingelt. Mach dir bewusst dass niemand diese Seiten lesen wird es ist nur für dich. Zensiere nicht, überlege nicht, versuch keine Schönschrift und lass die korrekte Interpunktion einfach sein, die hält nur auf! Es ist ganz egal wenn der erste Satz ist: „Ich weiß wirklich nicht was ich hier tue“ und der zweite: „Ich habe überhaupt nichts zu sagen“, Hauptsache du hörst nicht auf zu schreiben, dann kommen nach dem vierten, fünften, sechsten Satz deine tieferen Gefühle wie Luftblasen an die Oberfläche!

Einsteigertipp #2: Nimm dir ein Notizbuch und fülle die nächsten sieben Seiten alle mit den selben Fragen

Diese können zum Beispiel lauten:

  1. Wofür bin ich heute dankbar?
  2. Das würde heute toll machen:
  3. Ich bin…
  4. Das war heute gut:

Nun füllst du jeden Morgen der Woche die ersten drei Kategorien aus, jeden Abend die letzte. Du überlegst jeden Morgen drei Gründe für Dankbarkeit, drei Ziele für den Tag (keine To-Do’s, nur Dinge die dich glücklich machen!) und füllst die Affirmation aus. Affirmation bedeutet, du formulierst in Präsensform deine Wünsche und Ziele, du sagst dir was du sein willst, bis du es dir glaubst. Die Grenzen von Werden und Sein verschwimmen so und helfen dir zu deinen Zielen. Beispielsweise: Ich bin stark genug all meine Ziele zu verwirklichen, ich bin Autorin, ich bin es wert dass man mich gut behandelt. Abends füllst du dann die letzte Kategorie aus. Selbst wenn der Tag völlig anders lief als geplant, was war trotzdem gut? Was war toll obwohl du es nicht als Ziel für den Tag geplant hattest? Tag für Tag schreibst du dich so dankbarer und nach 7 Tagen schreibst du dir neue Seiten.

Jetzt bist du dran

Mit diesen zwei Einsteigertipps hast du zwei Möglichkeiten das Journaling zu beginnen. Rufe dir einfach immer wieder ins Gedächtnis das es nicht darum geht jemanden zu beeindrucken, wenn du einen Tag vergisst höre nicht auf, wenn du etwas „Dummes“ geschrieben hast, reiße es nicht raus! Umblättern und weiter geht’s!

Durch das tägliche Schreiben wirst du achtsamer, reflektierter, dankbarer und bewusster werden. Du wirst besser wissen was dich beschäftigt, traurig und glücklich macht. Welche Themen dich mit Leidenschaft schreiben lassen und wann Frust und Wut an die Oberfläche blubbern. Du lernst dich selbst kennen und all deine Sorgen. Aber genau diese Sorgen werden durch eben jenes bewusst machen schrumpfen und sich auflösen, denn: Tinte ist die Therapie und Papier der Psychiater! Und wenn der nächste Urlaub dann kommt (oder du schon mal einen buchst als kleines Geschenk an deine Seele, unter travelcharme.com), dann wirst du dein Journal gar nicht zuhause lassen wollen! Und stell dir mal vor wie toll der Urlaub wird mit all der neu gewonnen Achtsamkeit und Dankbarkeit!

Bring etwas Achtsamkeit in deinen Alltag und, wenn du möchtest, teile deine Glücklich-mach-Momente mit uns auf Instagram und Facebook !