Das neue Ausbildungsjahr hat be­gonnen und die angehenden Kö­chinnen und Köche, Hotelfach­frauen und -männer treten ihre Stellen in den Travel Charme Hotels an. Für viele der Jugendlichen ist das nicht nur der erste Eintritt ins Arbeitsleben. Die meisten von ihnen ziehen für die Ausbil­dung aus ihrem Elternhaus aus und ver­lassen ihre gewohnte Umgebung. Freu­de, Unsicherheit und Nervosität – dieser Schritt ruft oft gemischte Gefühle her­vor. Doch die anfängliche Aufregung ist schnell verflogen, wenn der Empfang herzlich ist. „Nicht nur die Azubis sind aufgeregt an ihrem ersten Tag. Auch für die Kollegen ist die Situation neu“, sagt Britta Hormann, Betriebsassistentin im Travel Charme Strandidyll Heringsdorf.

Zuckertüten zum Einstand

Als Willkommensgeschenk bekommen die Azubis der Travel Charme Hotels eine Schultüte überreicht. Ein Einfüh­rungstag unterstützt sie bei der ersten Orientierung. Dabei bekommen die Neuankömmlinge einen Einblick in ihre Arbeitswelt und es gibt Gelegenheiten, die neuen Kollegen und anderen Azubis kennenzulernen Die Betreuung und Begleitung ist bei der Ausbildung von Anfang an gewährleis­tet und die Jugendlichen werden nicht allein gelassen. „Anfänglich gibt es täg­lich ein Feedbackgespräch, später wö­chentliche Azubi-Meetings. Die Ju­gendlichen haben stets die Möglichkeit der Kommunikation“, sagt Britta Hor­mann.

Azubis Gothisches Haus 2019

Azubis Gothisches Haus 2019

Begleitung zur Selbstständigkeit

Den Auszubildenden steht ein persön­licher Ansprechpartner für alle Fragen und Anliegen zur Seite. Dabei werden zum Beispiel Erwartungen ausgetauscht oder konkret Probleme angepackt, be­vor sie zu Frust führen. Die Unterstüt­zung zielt darauf ab, dass die Azubis ihre Talente bestmöglich entfalten können, obwohl sie gleichzeitig lernen müssen, auf eigenen Beinen zu stehen.

Beim Bewerbungsverfahren sind auch die Eltern häufig involviert, vor allem, wenn die Bewerberinnen und Bewerber minderjährig sind. „Wir fin­den es immer ganz wichtig, die Eltern mit ins Boot zu holen“, sagt Britta Hor­mann. Verläuft das erste Gespräch po­sitiv, folgt ein Rundgang durchs Hotel. Besonders interessant ist natürlich auch die zukünftige Wohngemeinschaft.

Die Nadel im Heuhaufen

Die Suche nach Lehrlingen gestaltet sich nicht immer einfach. Die Nadel im Heuhaufen finden – so lässt sich die Azubi-Suche treffend beschreiben. Es besteht Bewerbermangel, obwohl die Lehrstellen viele Vorteile bieten. Neben dem Lehrlingsgehalt bekom­men die Auszubildenden Trinkgeld und kostenfreie Mahlzeiten, Arbeits­kleidung sowie Reinigung. Die Tra­vel Charme Hotels bieten außerdem Personalwohnungen mit bezahlbaren Zimmern in der Nähe des Arbeits­platzes.

Die Auszubildenden wohnen und arbeiten an einem Ort, an dem ande­re ihren Urlaub verbringen: Die Woh­nungen vom Strandidyll Heringsdorf liegen beispielsweise nur 300 Meter von der Ostsee entfernt. Eine Jogging-Runde über den feuchten Sand oder ein Strandspaziergang nach Feierabend bieten einen willkommenen Ausgleich zum Arbeitstag.

Detailgetreues Arbeiten

Kraft und Motivation ziehen die Aus­zubildenden aber vor allem auch aus dem Feedback bei der Arbeit. Hotel­fachleute werden von den Gästen per­sönlich angesprochen, wenn diese be­sonders zufrieden sind. Die Details machen in diesem vielfältigen Beruf den Unterschied.

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Auch die Köchinnen und Köche kennen sich mit Feinheiten aus, denn ihr Beruf ist Kunst und Handwerk zu­gleich. Vor allem in der gehobenen Ho­telgastronomie muss ein Gericht nicht nur die Geschmacksknospen, sondern auch das Auge ansprechen. Wenn das gelingt, ist das Lob der Ausbilder nur noch das Sahnehäubchen auf dem ei­genen Stolz.