Salzburg lockt jedes Jahr tausende Touristen an. Die wunderschöne Altstadt bietet seinen Besuchern zu allen Jahreszeiten einzigartige Erlebnisse. Wir haben die schönsten Sehenswürdigkeiten in Salzburg für Sie gesammelt und verraten Ihnen unsere Geheimtipps für Ihren Besuch.

Ein Kaffee am Mozartplatz

Bei einem Besuch in Salzburg sollten Sie unbedingt einen Kaffee am Mozartplatz trinken. Genießen Sie die schöne Stimmung und lassen Sie die atemberaubende Bronzestatue auf sich wirken. Selbstbewusst steht er auf seinem hohen Sockel: im langen Mantel, die Feder gezückt, die Schriftrolle in der anderen Hand. So schaut er hinüber zu den Gästen des Cafés. Die meisten Touristen reisen seinetwegen an. Dabei konnte er kaum ahnen, dass er einmal zur Hauptattraktion seiner Geburtsstadt werden würde.

Heute kommt in Salzburg kein Besucher um diesen Wunderknaben herum. Das Geburtshaus Mozarts gilt als wohl bekannteste Sehenswürdigkeit in Salzburg. Planen Sie unbedingt einen Besuch des Geburtshauses bei Ihrem Salzburgbesuch ein. Aber auch in der der Konditorei Fürst, endeckt man den Wunderknaben auf den leckeren Mozartkugeln. Auch auf den Festspielen kommt kein Tourist um Mozart herum. Im Jahr 2016 etwa kamen die drei beliebten Mozart-Opern „Le nozze di Figaro“, „Don Giovanni“ und „Così fan tutte“ unter der Regie von Sven-Eric Bechtolf auf die Bühne. Gegründet wurde das bedeutendste Festival für klassische Musik und darstellende Kunst 1920 von Max Reinhardt und Hugo von Hofmannsthal. Seitdem wird es jedes Jahr veranstaltet.

Den Mönchsberg hinauf

Im Herzen der Altstadt von Salzburg, die übrigens auf der Liste des schützenswerten Weltkulturerbes steht, hört man heutzutage alle Sprachen, und das nicht nur zur Festspielzeit. „Rom des Nordens“ wird das Städtchen auch genannt und das nicht nur wegen der schmucken Architektur. Das Lustschloss Hellbrunn etwa gilt als einer der prachtvollsten Renaissancebauten nördlich der Alpen. Es lohnt sich durch die Parkanlage zu schlendern und die einzigartige Architektur zu genießen.

Einer der schönsten Plätze der Stadt ist jedoch draußen, im Panorama-Gasthaus Stadtalm. Wer es bequem mag, der nimmt den Lift von der Altstadt hinauf auf den Mönchsberg. Wir empfehlen aber einen Spaziergang. In zehn sportlichen Minuten ist der Mönchsberg vom Festspielhaus aus erreicht.

Zur Belohnung winkt eine atemberaubende Aussicht über die Dächer der Altstadt und auf die grün glitzernde Salzach, die die Innenstadt in zwei Hälften teilt. Frisch gestärkt mit Almdudler und einem Schnitzel können Sie nun einen  Abstecher zur mittelalterlichen Festung Hohensalzburg unternehmen. Die im Jahr 1077 errichtete Burg ist ganzjährig zu besichtigen und eine der schönsten Sehenswürdigkeiten in Salzburg.

Natur vor der Tür

Pro Jahr werden in Salzburg bis zu 6,5 Millionen Besucher gezählt. Dabei hat sich die Mozartstadt immer noch etwas Kleinstädtisches bewahrt. Nicht zuletzt, weil die Natur und die Berge so nahe sind. Der Kapuzinerberg etwa, auf der östlichen Uferseite der Salzach gelegen, ist sogar mehr als doppelt so hoch wie der Mönchsberg. Schon die ersten Meter nach oben mögen erklären, warum hier nur halb so viele Spaziergänger unterwegs sind: Der Weg ist ziemlich steil. Um es gleich zu sagen: Die alternative Route nach oben, über die 250 Stufen der Imbergstiege, ist auch nicht unbedingt komfortabler.

Schlemmen wie Mozart

Oben am alten Kapuzinerkloster wird der Aufstieg mit einem ersten sagenhaften Panoramablick auf die Stadt belohnt. Bis zur Bayerischen Aussicht sind es noch 20 Minuten, nach weiteren zehn Minuten hat man die Obere Stadtaussicht erreicht. Wer will, kann sich hier mit einer zünftigen Mahlzeit belohnen. Im Franziskischlössl aus dem 17. Jahrhundert ist seit mehr als 150 Jahren ein Gasthaus untergebracht. Mozart, dem man übrigens hier oben auf dem Kapuzinerberg ein weiteres Denkmal setzte, war sinnlichen Genüssen ja ebenfalls alles andere als abgeneigt.

Das waren unsere schönsten Sehenswürdigkeiten in Salzburg.

Text: Kirsten Niemann