Weltspartag-Special

Mit dem Weltspartag verbinden die meisten Menschen hierzulande ihre ersten Erinnerungen an das Thema Geld. Doch was steckt eigentlich dahinter?

Gedanken ans Sparen

Der Weltspartag wurde auf dem 1. Internationalen Sparkassenkongress im Oktober 1924 ins Leben gerufen. Den Gedanken des Sparens weltweit hochzuhalten und es für Volkswirtschaften sowie den Einzelnen schmackhaft zu machen – das war die Idee. 27 Länder machten mit bei dem ersten „International Saving Day“.

Seit dem 31. Oktober 1925 gehen somit die Kinder noch immer Jahr für Jahr mit ihren voll gepackten Spardosen zu einer Bank oder Sparkasse und überführen das Geld auf ein eigenes Konto. Zur Belohnung gibt es Luftballons, kleine Geschenke – und natürlich eine neue Sparbüchse.

Aber nicht nur Banken begehen diesen Tag gemeinsam mit ihren Kunden. Viele Firmen bieten anlässlich dieses Tages besondere Angebote.
Auch die Travel Charme Hotels & Resorts haben ein exklusives Angebot für ihre Gäste. Schauen Sie doch gleich mal vorbei.

Sparen macht Freude

Der Duden definiert „sparen“ so: „Geld nicht ausgeben, sondern [für einen bestimmten Zweck] zurücklegen, auf ein Konto einzahlen.“ (Quelle: www.duden.de/rechtschreibung/sparen)
Ob jung oder alt, das Sparen bereitet immer eine Freude. Wer kennt nicht das gute Gefühl, wenn man ein besonders attraktives Angebot gebucht hat? Kann man doch das gesparte Geld in weitere Dinge wieder investieren oder sich für etwas anderes zurücklegen.

Deutsche Sparweltmeister

In den 1920er-Jahren hatte das Sparen noch eine andere Bedeutung als heute. Der erste Weltkrieg hat seine Spuren hinterlassen, die Weltwirtschaftskrise kündigte sich an. Heute ist der Tag fast in Vergessenheit geraten. In Zeiten, in denen fast jede Anschaffung per Kredit finanziert werden kann und die Zinsen im Dauertief verharren sowieso. Dennoch: In kaum einem Land wird immer noch so fleißig gespart wie in Deutschland. Im vergangenen Jahr lag das gesparte Vermögen bei 590,3 Milliarden Euro. Die Hälfte davon findet sich auf Sparbüchern.

 

Text: Kirsten Niemann

Foto: rawpixel.com / Freepik