Ohne UV-Schutz geht es nicht: Was gibt es Schöneres, als an einem sonnigen Tag am Strand zu liegen! Das Meer rauscht, die Möwen kreischen. Das Einölen mit Sonnenschutz ist da manchmal lästig; früher oder später klebt einem doch wieder der Strandsand wie Panade auf der Haut. Doch ausreichender Sonnenschutz ist unerlässlich.

1. Nachcremen ist wichtig

Der Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD) warnt, dass die meisten Sonnenanbeter häufig zu wenig davon auftragen: Für den gesamten Körper sollten Erwachsene rund 30 bis 40 Milliliter verwenden, rät die Deutsche Krebsgesellschaft. Das heißt: Eine herkömmliche 200-ml-Flasche reicht gerade einmal für fünf, sechs Anwendungen. Und alle zwei Stunden heißt es: nachschmieren. Denn selbst wasserfeste Creme wird durchs Schwitzen und Baden nach und nach weniger.

2. Lichtschutzfaktor beachten

Die Höhe des Lichtschutzfaktors (LSF) hängt vom Hauttyp und der Sonnenintensität ab. Als Orientierung empfiehlt das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) einen LSF von mindestens 20 für Erwachsene. Wer empfindlich auf Sonne reagiert, schützt sich am besten mit heller langer Kleidung.

3. Medikamente prüfen

Auch Medikamente können die Haut besonders sonnenempfindlich machen. Laut BVDD sind davon gerade Senioren betroffen, weil sie diese Mittel häufig einnehmen müssen. Neben einigen Antibiotika zählen dazu harntrei-bende Mittel und einige entzündungshemmende oder schmerzlindernde -Medikamente. Auch das pflanzliche Arzneimittel Johanniskraut kann die Haut lichtempfindlich machen. Entsprechende Warnhinweise finden sich im Beipackzettel.

4. Eigenschutzzeit berechnen

Wer sich unsicher ist, wie lange er sich in der Sonne aufhalten kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen, dem hilft eine kostenlose App weiter: Der BVDD hat  gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrtden „UVCheck“ entwickelt. Der Nutzer muss dafür den  Ortungsdienst -seines Smart-phones aktivieren und unter anderem eingeben, ob es bewölkt ist, auf welcher Höhe über dem Meeresspiegel er sich befindet und was für einen Hauttyp er hat. Die App berechnet dann die sogenannte UV-Eigenschutzzeit des Anwenders.

Die App „UV-Check“ gibt es im Apple-App-Store  (IOS-Geräte) oder im Google-Play-Store (Android-Geräte)

Bild: Pexels.com