Sie formen ein Gemälde auf einer Leinwand, die sich über unseren Köpfen in eine scheinbar endlose Weite erstreckt. Wie kleine Pinselstriche bilden sie eine Komposition, erschaffen sich selbst und wandeln sich ständig in ihrer Gestalt – ganz ohne die schaffende Hand eines Künstlers.
Wolken – Himmelsgestalten aus sanftem Weiß, Verwandlungskünstler, Geschichtenerzähler.
Gemeinsam kreieren sie ein himmlisches Kunstwerk, laden uns zum Rätseln und Träumen ein und machen uns alle zu Kunstverliebten. Für einen tieferen Einblick in die Komposition des Himmelsspektakels, stellen wir Dir hier die wichtigsten Erscheinungsformen der Wolken vor.

Diese Wolkenarten siehst Du häufig am Himmel

Uns am nächsten, in maximal 1 500 Metern Höhe, können wir Stratuswolken erkennen. Ohne klar erkennbare Konturen winden sie sich über unsere Köpfen wie Nebelschleier und werden deshalb auch „Hochnebel“ genannt. Für gewöhnlich bleibt es unter ihnen trocken – im Sommer können sie allerdings Vorboten für ein aufziehendes Gewitter sein.

In bis zu 3000 Metern Höhe finden wir, dunkelgrau-schwarz schattiert und oft in Form einer dichten Wolkendecke, die Nimbostratus-Wolken. Allgemein bekannt sind sie auch als „Regenwolken“. Wo sie auftauchen, wird es vermutlich nass!

Noch ein wenig Höher entdecken wir unsere Geschichtenerzähler: Kumulus-Wolken, oft auch als „Haufenwolken“ oder „Schönwetterwolken“ bezeichnet. Sie zieren häufig einen sonst strahlend-blauen Himmel und zeichnen sich durch ihre bauschige Gestalt mit einer flachen Unterseite aus. Sie sind es, die sich ständig neu erfinden und uns mit neuen Formen überraschen. Wandelt sich ihre Form so stark, dass ihre Höhe ihre Breite übersteigt, können sich Kumuli zu ungemütlichen Kumulonimbus-Wolken verwandeln.

Kumulonimbus-Wolken – die Kolosse des Himmels. Eindrucksvoll türmen sie sich auf bis über 12 000 Meter in die Atmosphäre. Aufgrund ihrer spektakulären Größe und ihrer finsteren Unterseite wirken sie oft bedrohlich. Begleitet werden sie meist von Sturmwinden, starken Regenfällen oder Blitz und Donner.

Stratokumuli oder auch „Haufenschichtwolken“ zieren die Himmelsleinwand häufig. Am besten kann man sie sich als einen Haufen aus Kumuluswolken vorstellen. Genau wie sie, malen Stratokumuli durch ihre deutlichen Konturen und klar erkennbaren Formen, Figuren aller Art in den Himmel. Auch sie sind Schönwetterwolken und halten die Sonne nur von uns fern, wenn sie direkt an ihr vorbeiziehen. Verdichten sich Stratokumuli jedoch zu einer Wolkendecke, steigt die Regengefahr!

Den Wolken ganz nah

Wenn Du einen ganz genauen Blick auf das künstlerische Himmelsspiel werfen möchtest, gibt es dafür wohl keinen geeigneteren Ausgangspunkt, als von über 1000 Metern Höhe! Das Travel Charme Bergresort in Werfenweng bietet Dir den perfekten Startpunkt für eine Erkundung des Salzburger Berglands, das Dir wie ein Museum verschiedene Perspektiven auf die wunderbare Himmelsleinwand mit all ihren Facetten bietet. Hier kommst Du aus dem Staunen nicht mehr heraus – garantiert!

Wir freuen uns auf Dich!