Yoga und Wellenrauschen: Ja, gerade im Sommer kann es voll werden an Usedoms beliebtesten Stränden. Die Kaiserbäder Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin sind dann gut besucht. Doch irgendwo, das steht fest, findet man immer ein ruhiges Plätzchen auf der Ostseeinsel. In Koserow zum Beispiel gibt es einen fast leeren Strand, so weit das Auge reicht. Und genau hier führt gerade Claudia Lippert ihre Yogaschüler in den ersten herabschauenden Hund des Tages.

Yoga, wie in Südindien

Acht Uhr morgens, die meisten Badegäste liegen jetzt noch in ihren Betten und die Yogis haben den Strand fast ganz für sich allein. Die Wellen schwappen rhythmisch ans Ufer und die nackten Zehen versinken im feinen Strandsand. Die Yogamatten sind schnell ausgerollt, die ersten Sonnenstrahlen wärmen die Yogaschüler. Manche der Teilnehmer probieren sich heute zum ersten Mal überhaupt an den Asanas – „Yoga am Strand“ ist ein kostenloses Angebot, finanziert von der Kurverwaltung Koserow und wird auch von kompletten Anfängern gebucht. Deshalb muss Trainerin Claudia Lippert, die ihre Yogaausbildung in Südindien absolviert hat, ihre jeweilige Stunde spontan an das Niveau der Teilnehmer anpassen – keine leichte Angelegenheit, trotzdem liebt sie den Kurs am Strand.

Meditieren am Meer

„Man kommt hier einfach viel schneller in einen meditativen Zustand als drinnen“, sagt sie. Das Rauschen der Wellen, das Salz in der Luft, der Wind auf der Haut – das alles könne man sich beim Meditieren im Studio doch nur vorstellen. „Hier draußen aber braucht man nur die Augen zu schließen und ist sofort entspannt“, sagt Claudia. Das Meer an sich hat eben schon eine beruhigende Wirkung – mit oder ohne Yoga. Ohm!

 

Weitere Informationen über Yoga und andere Freizeitangebote in Koserow unter:

Kurverwaltung
Hauptstr. 31
17459 Koserow

Tel. 038375 / 204 15
www.seebad-koserow.de