Bei einem wechselhaften Wetter im April von Regen zu Sonne und wieder zu Regen, kann unser Körper und unsere Laune ganz schön ins Schleudern geraten. Besonders in einer Zeit, in der sich der Himmel scheinbar jeden Tag in einer neuen Farbe kleidet und ständig neue Gestalten annimmt, ist die Hoffnung auf einen sonnigen Tag groß. Der Missmut dagegen über eine graue Wolkendecke umso größer. Aber woran liegt das eigentlich? Vielleicht daran, dass wir unseren geplanten Ausflug oder das Picknick verschieben müssen. Den schönen Frühlingsmantel, auf den wir uns schon den ganzen Winter gefreut hatten, müssen wir noch einmal zurück in den Schrank hängen und auf etwas wasserfesteres setzen. Den Regenschirm müssen wir nun den ganzen Tag mit uns herumtragen und bloß nirgends vergessen! Klar, dass diese Aussichten für ein Gesicht wie sieben Tage Regenwetter sorgen. Allerdings sind sie nicht der einzige Grund für unseren Stimmungswandel.

Licht beeinflusst unsere Laune

Wenn sich morgens gleich ein Lächeln auf unseren Lippen breit macht, sobald wir von den ersten Sonnenstrahlen geweckt werden und wir uns nach ein paar Schritten im Freien unter einem strahlend blauen Himmel gleich motiviert und energiegeladen fühlen, dann muss diese Sonne doch so eine Art Superkraft besitzen, die sich auf unsere Laune auswirkt! Die Gute-Laune-Superkraft liegt allerdings vielmehr in uns selbst. Durch das Sonnenlicht wird nämlich die Serotoninproduktion in unserem Körper angeregt. Serotonin ist ein Botenstoff und Hormon, welches auch allseits als „Glückshormon“ oder „Wohlfühlhormon“ bekannt ist. Es sorgt dafür, dass wir uns ausgeglichener und zufriedener fühlen, fördert unsere Vitalität und kann sich sogar positiv auf unsere Gedächtnisleistung auswirken.

Bei Dunkelheit wird das Glückshormon in das Schlafhormon Melatonin umgewandelt. Melatonin macht uns müde und kann – bei einer übermäßigen Menge – den Serotoninspiegel so sehr sinken lassen, dass sich das wiederum auf unsere Laune schlägt. Daran könnte es also liegen, dass wir uns an grauen Tagen oft träge und weniger beschwingt fühlen.

Beeinflusst das Wetter auch unsere Gesundheit?

Der Effekt des Wetters auf unseren Körper kann sogar noch weitergehen: Etwa die Hälfte aller Deutschen stuft sich selbst als „wetterfühlig“ ein. Das bedeutet, dass sie Wetterumschwünge spüren – in Form von Migräne, Gelenkschmerzen oder allgemeiner Abgeschlagenheit. Veränderte Wetterbedingungen können den menschlichen Organismus überfordern, sodass bestehende Beschwerden, wie etwa ein niedriger Blutdruck zu stärkeren Kreislaufproblemen führen können. Ein wissenschaftlicher Nachweis von Wetterfühligkeit erweist sich als schwierig und die bestehende Forschung liefert keine eindeutigen Ergebnisse, ob da nun etwas dran ist oder nicht. ExpertInnen gehen davon aus, dass es sich bei der Wetterfühligkeit um ein Zusammenkommen vieler Faktoren handelt.  Etwa bestehende Krankheiten oder Stress aber eben auch Wettergegebenheiten, wie Temperatur, Feuchtigkeit und Druckveränderungen. Was dagegen hilft, ist vor allem frische Luft. Am besten eignet sich ein 30-minütiger Spaziergang – täglich und bei jedem Wetter. Das ist nicht nur gut für die Seele, sondern hilft auch dem Körper, sich an verschiedene Wetterlagen zu gewöhnen.

Wusstest du…

… dass sich gutes Wetter positiv auf unsere Flirtlaune auswirkt? Bei einer Studie der Universität in Vannes (Frankreich) hat sich gezeigt, dass Flirtversuche bei sonnigem Wetter besser ankommen und eine höhere Erfolgsquote aufweisen. Also her mit den Sonnenstrahlen für eine Extraportion Frühlingsgefühle!

Ob Sonne oder Regen – in den Travel Charme Hotels & Resorts stellen wir eine ungehinderte Produktion von Glückshormonen sicher.

Wir freuen uns auf Dich!